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Pflanzaktion 07.03.2020

Viele Helfer – schnelles Ende

Wir selber mit rund 20 Helfern, die Pfadfinder noch etwas stärker vertreten, die Grüne Jugend mit sechs Personen, etwa 15 Lions …alleine damit wäre schon viel zu bewegen gewesen. Es kamen noch etwa 50 Kinder der Grundschule Birk mit einem Elternteil und viele weitere Kinder der Grundschule Lohmar und der Gesamtschule Lohmar hinzu. So waren über den Tag verteilt über 200 Personen in den Pflanztag mit eingebunden. Ganz überraschend war dies nicht, und so wurden im Vorfeld die entsprechenden Vorbereitungen getroffen, damit es für Jeden  ein Pflanzerlebnistag werden konnte.

Wolfgang gab auch diesmal jeder der vielen Kleingruppen eine fachkundige Einweisung. Danach stand für jedes Kind eine Reuse und ein Baum bereit. Für diesen Ansturm hatten wir am Vorabend extra eine Sonderschicht zum Reusenbau eingelegt. Im heutigen Pflanzbereich standen zusätzlich Helfer bereit, die bei Fragen behilflich waren aber auch nochmals auf die richtige Größe und Tiefe des Pflanzloches etc. hinwiesen. Wir hatten zuvor für einen schnelleren Anwuchs unter fachkundiger Anleitung eines Gärtners die Wurzeln bereits etwas zurück geschnitten.

Etliche Gruppen zogen so zunächst in das blau markierte Pflanzfeld für die Bäume und danach in das für Sträucher gelb markierte Gebiet. Das gab unserer Mannschaft an der Dahtreusenablängundherstellvorrichtung die notwendige Zeit, immer genügend Reusen für den heutigen Tag bereit zu haben. Zwischendurch konnten Pausen zur Stärkung mit Kaffee, Wasser oder Apfelschorle aber auch den Muffins und dem Kuchen bei den Lions eingelegt werden.

Die Pfadfinder und die Grüne Jugend wurden heute mit einer besonderen Aufgabe betraut. Sie setzten in dem Bereich der letztwöchigen Pflanzung zunächst noch Bäume und Sträucher dort nach, wo die Abstände zu groß waren. Das macht die künftigen Pflegearbeiten leichter, weil sich weniger Unkraut bilden kann.

Bis zur Mittagspause wurden so alle Bäume aus unserem Bestand der ersten Lieferung gepflanzt. Mehr als 100 Suppenschüsseln wurden gebraucht, um alle hungrigen Waldarbeiter zu  versorgen. Vor der Schutzhütte war wieder in der Feldküche ein leckeres Essen frisch gekocht worden. Diesmal gab es eine Kartoffelsuppe nach einem älteren Lohmarer Rezept der Frauengemeinschaft – wahlweise mit oder ohne Wursteinlage. Der große Vorteil dieser frischen Essenversorgung liegt eindeutig auch in der Müllvermeidung: Ein einziger kleiner Müllbeutel für den gelben Sack reichte an diesem Tag aus. Der zweite Vorteil wiegt aber noch mehr: so Lecker geht nur frisch gekocht! Danke an die HGV – Frauen für den abwechslungsreichen Genuss! Man hat den Spaß den ihr schon bei den Vorbereitungen am Vortag hattet heute so richtig geschmeckt.

Nach der Mittagspause waren es deutlich weniger Helfer, es wurden weiter Sträucher gepflanzt und weiter Reusen produziert. So konnten noch Bäume der Vorwoche vom einfachen Pflanzstab befreit und mit einer Reuse versehen werden. Das ging mit Hilfe der Pfadfinder so schnell, dass bereits gegen 14 Uhr die Arbeiten eingestellt werden konnten und diese geordnet den Rückmarsch zum Pfarrheim antreten konnten.

Als Ergebnis dieses sichtbar wuseligen Tages konnte man nun auf der gesamten Fläche des Pflanzgebietes weit über 1000 Pflanzstäbe davon 6oo mit Reusen versehen sehen, die ersten Sträucher und Bäume zeigen schon kleine Blüten. Unsere Vorräte aus der ersten Bestellung sind nahezu komplett aufgebraucht. Für den nächsten Samstag haben wir bereits 500 Bäume, 500 Pflanzstäbe und 500 Meter Draht nachgeordert. Bleibt zu hoffen , dass uns der Coronavirus unseren Beitrag zum Klimawandel nicht verdirbt! Eine Hilfsorganisation musste die Teilnahme  bereits leider absagen, um die grundsätzliche Einsatzbereitschaft nicht zu gefährden. Verständlich und Schade zugleich – aber aufgeschoben ist ja auch nicht aufgehoben und: Wir sind uns sicher auch dafür eine Lösung und Helfer zu finden.