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Grundidee, Historie, Ziele

Der Fachbereich Heimatpflege und Naturschutz hat in Sachen Baumpflanzungen schon jahrelange Erfahrung. Bereits im Jahre 1989 wurden nach den Jahrhundertstürmen „Wibke und Vivian“ , die auch im Lohmarer Wald für massive Sturmschäden gesorgt hatten, im Rahmen der vom Forstamt eingeleiteten Wiederaufforstungsmaßnahmen, die ersten Bäume gepflanzt. Auf dem Ingerberg und an der Hauptschule bzw. auf der Höhe der Straße „Pützerau“ wurden große Flächen von Fichten durch die orkanartigen und lang anhaltenden Böen zerstört. Um die Nahrungsvielfalt der heimischen Tierwelt zu erweitern wurden je nach Aufforstungsfläche Wildkirche, Wildapfel, Wildbirne, Esskastanie, Hainbuche, Esche, Elsbeere, Speierling, Pfaffenhütchen und Ahorn gepflanzt.

Die Jungen Schösslinge wurden zwischen die bereits durch das Forstamt gesetzten Pflanzen eingegraben. Um die Jungpflanzen vor Wildverbiss zu schützen wurden zusätzlich Drahtreusen an einem Pflanzstab angebracht.

 

Heute nach über 30 Jahren haben die gepflanzten Bäume schon einen stattlichen Durchmesser und Wuchshöhe. Bereits beim Start des Baumpflanzprojektes vor über 30 Jahren war es dem HGV sehr wichtig, Kinder und Jugendliche einzubinden, um das „Gefühl“ für die Natur und speziell dem Wald  zu vermitteln.

Bei dem jetzigen gestarteten neuen „Baumpflanzprojekt 2020“ ist es uns sehr wichtig, auch wieder Kinder und Jugendliche in das Projekt zu integrieren.

Wir haben uns folgende Ziele gesteckt :

  • Einbindung von Kinder und Jugend zur Sensibilisierung zum Thema Umweltverhalten und damit verbundenem Waldsterben; Borkenkäferplage; Erderwärmung; Aufforstung; usw. Sensibilisierung hinsichtlich Klima- und Umweltschutz. Die Natur bzw. den Wald erlebbar machen!
  • Förderung der biologischen Vielfalt (Flora und Fauna) ; Schaffung von Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren
  • Förderung von Baum und Straucharten die für Insekten geeignet sind
  • Bewusstsein schaffen für den Klimawandel und Förderung von Gegenmaßnahmen
  • Sensibilisierung hinsichtlich des Nutzens eines Waldes hinsichtlich CO 2 Bindung und Sauerstofferzeugung
  • Sensibilisierung zur Übernahme von Verantwortung für Natur  Bäume und Sträucher „wer den Wald schätzen lernt kann die Umwelt besser schützen“
  • Bewusstsein fördern für „Wald ist ein wichtiges Ökosystem und hat Einfluss auf das Klima, den Boden das Wasser und die Luft“