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Vogelschutz (2009)

In diesem Jahr konnte uns auch der Regen nicht abhalten, die jährliche Nistkastensäuberung durchzuführen. Die jährliche Reinigung ist von
Nöten, damit die Kästen frei von Kot und Krankheitserregern werden. Dabei wird auf jegliche
Art von Chemie verzichtet. Zur Reinigung wird
lediglich ein Pinsel genommen. Nachdem das alte Nest entfernt und die Vogelart bestimmt wurde,
werden alle Reste „ausgekehrt“ und die Öffnung neu beschriftet. Durch die Nummerierung kann über
Jahre festgestellt werden, welche Vogelart in
welchem Gebiet vorkommt.

Bei den Kindern sehr beliebt sind die Siebenschläfer. Da im Herbst alle Vögel ausgeflogen sind, bietet das nachtaktive
Nagetier Abwechslung bei der Reinigung. Vorsichtig werden sie am Baumstamm ausgesetzt und warten einige Meter höher auf Ihre gereinigte „Bleibe“.
Lediglich Fledermäuse dürfen im Kasten verweilen. Diese Kästen werden sofort und ohne Reinigung wieder aufgehängt, um die Tiere möglichst wenig zu stören.

 

 

 

 

 

Naturschutzleiter Wolfgang Weber (links) im Gespräch mit dem Ehrenvorsitzenden Schleuter

 

Anhand der Reste im Nest wird die Vogelart bestimmt