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Bustour zur Erpeler Ley

30 Personen von der Naturschutzgruppe des HGV-Lohmar starteten am 13.4.2019 mit dem Bus zur Erpeler Ley. Ziel war die Brücke von Remagen.

Der Heimatforscher und ehemaliger Bürgermeister von Erpel, Edgar Neustein, erklärte den Teilnehmern die letzten Kriegstage um Erpel und die Ereignisse um den 7. März.1945 an der Brücke von Remagen und im angrenzenden Tunnel. An diesem Tag nahm die  9.US Panzerdivision die unzerstörte Brücke ein und bildete ein Brückenkopf zur Erpeler Ley. Somit wurde die Dauer des 2. Weltkrieges erheblich verkürzt und das Ziel der Alliierten, die Dörfer und Städte entlang der rechten  Rheinseite auszuradieren, Gott sei  Dank, nicht erreicht.

Der Tunnel in Erpel, an der Brücke von Remagen auch „Ludendorfbrücke“ genannt,  mit einer Länge von ca. 300 Metern diente den deutschen Soldaten und der Erpeler Zivilbevölkerung als Schutz vor Bomber der Alliierten. Sehr emotional waren die vorgelesenen Berichte von Zeitzeugen, die dem Zuhörer die Grauen dieser Zeit vor Augen führten. Bei den Angriffen der Allierten wurden im Tunnel mehrere Züge der Wehrmacht zum Schutz untergebracht, so dass der Bevölkerung nur die seitlich im Tunnel angebrachten 30 Nischen von nur 3 Metern Breite; 2,30 Meter Höhe und nur 0,9 Meter Tiefe dienten.

Nach der eindrucksvollen Besichtigung des Tunnels ging es unter der Leitung von Wolfgang Weber ins nahegelegenen Kasbachtal und mit einer anstrengenden Wanderung hinauf auf die Erpeler Ley. Hier wartete schon der Bus und die Gruppe, die nicht an der Wanderung teilgenommen hat.

Bei einem guten Essen und gemütlichem Beisammensein im „Gasthof Bergesruh“ auf der Erpeler Ley, klang der Tag aus. Gegen 21 Uhr wurde die Heimreise angetreten.

Einige Teilnehmer fanden noch den Abschluss im HGV- Haus in Lohmar.



 Zahlreiche Bild-Dokumentationen im Ausstellungsbereich

 
Der verschlossene Tunneleingang

 
In diesen kleinen Nischen fand die Bevölkerung Schutz
 
Abendstimmung auf der Erpeler Ley