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Aktuelles

 

Treffen der Autoren der Lohmarer Heimatblätter im HGV-Haus

 

Am 28. November 2022 trafen sich zwölf der zwanzig Autorinnen und Autoren der Lohmarer Heimblätter im HGV-Haus zum Ideenaustausch für die nächste Ausgabe sowie zur Übergabe ihrer Belegexemplare. Die meisten von ihnen sind dem Heimatverein Lohmar e.V. (HGV) bereits seit Jahren als feste Autoren verbunden. Dies spiegelt sich auch in den einzelnen Ausgaben wieder. Beispiele dafür sind die Fortsetzungsgeschichten von Elisabeth Klein über die Bürgermeister in Lohmar, die Lebensgeschichte des Pfarrers Aumüller von Peter Hennekeuser oder die Geschichte des DaCapo-Chors von Friedhelm Limbach.

Das aktuelle Heft lässt Vergangenes lebendig werden. So hat Autor Norbert Rautenberg Zeitzeugen des ehemaligen Sägewerkes Anton Lehmacher in Heide interviewt, Helga Nitsch einen Artikel über die ehemaligen Bewohner der Poststraße geschrieben und Hans-Dieter Heimig erzählt mit „Zom Düvel mit de Landesschötze“ über den Widerstand der Lohmarer gegen die Staatsgewalt vor 342 Jahren. Rudolf Wingenfeld lässt seine Erfahrungen aufleben über 25 Jahre Leitung des Kinder- und Jugendchores Lohmar und Erwin Rußkowski gibt einen Überblick über die Entstehung der ersten Kindersitzung in Lohmar, Pänz, Pänz, Pänz und die ersten Jahre.

Auch der aktuelle Bezug kommt im Jahresheft 2022 nicht zu kurz. So beschreibt Ursula Laucher im dritten und letzten Teil den Coronaverlauf in Lohmar. Wandertipps hält Wolfgang Weber bereit, der zur Erkundung der Heimat zahlreiche Fakten mit geschichtlichem Hintergrund zu den einzelnen Stationen aufbereitet hat.

Und zum guten Schluss gehört traditionell die letzte Seite der Mundart. In diesem Jahr erzählt Hans Heinz Eimermacher vom „Rabarberdüfel“. Weitere Autoren der aktuellen Ausgabe sind Harald Bertsch, Ulrich Burger, Dr. Michael Cieslik, W. Günther Henseler und Gerd Streichardt.

Das Lohmarer Heimatblatt Heft 36 ist ab sofort beim Verein selbst sowie über die Buchhandlung LesArt in Lohmar zu beziehen. Wir wünschen allen Lesern eine vergnügliche Lektüre und bedanken uns nochmals ganz herzlich bei den Autoren für ihr Engagement.

 

 

Autoren

 

Altes Sägewerk

 


 

Aktuelle Ausgabe der Lohmarer Heimatblätter (Heft 36)

 

Traditionell gibt der Heimatverein Lohmar e.V. (HGV) kurz vor Weihnachten das aktuelle Jahrgangsbuch der Lohmarer Heimatblätter heraus. Seit einigen Tagen liegt nun die aktuelle Ausgabe druckfrisch vor.

20 Autorinnen und Autoren haben auf 174 Seiten viel Interessantes aus der Vergangenheit und Gegenwart unserer Heimat zusammengetragen. Unsere langjährigen und treuen Leser werden auf den ersten Blick feststellen, dass sich nicht nur das Format, sondern auch das Innenleben der Lohmarer Heimatblätter verändert hat. Ab sofort sind die Beiträge in die Rubriken Geschichte, Natur sowie Menschen, Orte und Begebenheiten aufgeteilt. Dies sorgt für eine bessere Übersicht innerhalb des Heftes und bietet dem Leser so die Möglichkeit, die Artikel je nach Interesse sofort ausfindig zu machen. Der Heimatverein Lohmar e.V. wünscht allen Lesern viel Freude bei der Lektüre der 36. Ausgabe der Lohmarer Heimatblätter.

Erhältlich ist das Heft ab 1.Dezember 2022 für 14,50 Euro beim Verein selbst sowie über die Buchhandlung LesArt, Hauptstraße 73 in Lohmar.

 


 

Endspurt beim HGV: Diese Events gibt es noch in diesem Jahr

 

Bevor das Jahr 2022 zu Ende geht, hat der Heimatverein Lohmar e.V. (HGV) noch einiges auf dem Programm stehen. Los geht es zum 1. Advent mit dem Aufstellen eines Weihnachtsbaumes am HGV-Haus in der Bachstraße, den wir gerade auch in diesem Jahr beleuchten werden, um etwas Licht und Wärme in die vorweihnachtliche Zeit zu bringen.

Kurz danach wird die neueste Ausgabe der Lohmarer Heimatblätter (Nr.36) erscheinen und zum Verkauf in der Buchhandlung Lesart in Lohmar bereit stehen. Die Mitglieder des Heimatvereins erhalten das Heft kostenlos zugestellt.

Am 2. Advent nimmt der HGV traditionell am Lohmarer Familien- und Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt teil. Sie finden uns dort an der vertrauten Stelle wie immer direkt an der Kath. Kirche. Nach der coronabedingten, zweijährigen Pause bieten wir wieder unseren Hirtenkäse und den Pfundstopf zum Essen an. Natürlich gibt es auch wieder einen Hot Aperol, einen Wein oder ein Kölsch im Ausschank. Neu im Angebot ist ein Apfelpunsch aus eigener Mosterei ohne Alkohol.

Am 3. Adventssonntag öffnen wir von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr das HGV Haus für Besucher. Dort bieten wir Ihnen außer einer weihnachtlichen Stimmung Waffeln, Stollen und Jagertee an. Nutzen Sie die Gelegenheit zum zwanglosen Austausch untereinander sowie zum Stöbern in der aktuellen Ausgabe des Lohmarer Heimatblattes.

Der Heimatverein Lohmar e.V. freut sich auf zahlreiche Besucher bei allen Veranstaltungen und wünscht Ihnen eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit.

Hinweis: Die Veranstaltung Lühmerer Advent in der Ev. Kirche wird in diesem Jahr nicht stattfinden.

 

 


  

Wanderserie „Wir lernen unsere Heimat kennen“

Landschaft, Natur, Sehenswertes, Historisches

 

Im Rahmen der Lohmarer Kulturtage hat der Heimatverein Lohmar e.V. (HGV) unter der Leitung von Wolfgang Weber wieder eine Wanderung durchgeführt. 25 Teilnehmer erfuhren im Verlauf der fünfstündigen Wanderung bei schönem, trockenem Herbstwetter Vieles über historische Orte und die schöne Natur in unserer Heimat. Der Weg führte von der Burg Lohmar aus über den Ziegen- und Scharfeberg und Altenrath in die Wahner Heide. Dabei erfuhren die Wanderer Wissenswertes über die Burg Lohmar, die alte Fähre, das Lohmarer Strandbad mit Bootsverleih, den Eremit auf dem Ziegenberg, die Abtragung des Scharfebergs für den Autobahnbau, die Historie von Altenrath, Boxhohns Eesch, das Gräberfeld Hohe Schanze, den Schießplatz mit dem feurigen Elias, den Flughafen, den Hühnerbruch, den Erzabbau sowie die Tonfabrik Ludwigshütte. An den historischen Orten trug die Präsentation von alten Postkarten, Fotos und Landkarten zum Erstaunen der Wanderer bei.

 

 


 

 Käthe-Overath-Weg“

 

Der Rat der Stadt Lohmar hat am 20. September 2022 im „Sonderausschuss Donrath“ einstimmig beschlossen, die geplante Straße im ehemaligen Industriegebiet der Firmen Oleschkowitz und Overath als „Käthe-Overath-Weg“ zu benennen.

Bereits im Jahre 2004 wurde von der Lohmarer Stadtverwaltung, mit der Beteiligung der Lohmarer Bevölkerung und der Vereine, eine Liste mit geeigneten Namen weiblicher Persönlichkeiten erstellt. Käte Overath wurde da auch vorgeschlagen. Auch durch die Initiative des Heimatverein Lohmar wurde schließlich die neu entstehende Straße in Donrath für die Namensbenennung in Käthe-Overath-Straße vorgeschlagen.

Käthe Overath, geborene Meier, wurde am 16.9.1926 in Donrath geboren. Als junge Frau kam sie in den Dienst von Fotograf Bernauer aus Troisdorf. Es entwickelte sich über Jahre eine Freundschaft zur gesamten Familie. Frau Bernauer war Jüdin, wurde im September 1944 von den Nazis, gemeinsam mit ihrem Mann, in das Durchgangslager Köln Müngersdorf deportiert. Die Bernauers sollten in den nächsten Tagen weiter nach Theresienstadt transportiert werden.

Käthe Overath schaffte es mit einer List das Vertrauen der Wachen zu erreichen und die beiden Bernauers aus dem Lager zu bringen. Über Umwege kamen sie nach Donrath zu der Mutter von Käthe. Nach ein paar Tagen wurde die Sache sehr heikel, man vermutete Verrat, und brachte die Familie nach Muchensiefen auf einen Bauernhof. Hier erlebte die Familie das Kriegsende und wurden von den Alliierten befreit.

Im Jahre 1978 erhielt Käthe Overath das Bundesverdienstkreuz. 1990 ehrte sie die israelische Regierung mit dem Titel „Gerechte unter den Völkern“ in der Holocaust-Gedenkstätte „Yad Vashem“ in Jerusalem, Israel.

Am 23.11.1995 verstarb Käthe Overath. 

Mit der Festlegung „Käthe-Overath-Weg“ bleibt die mutige Tat in bleibender Erinnerung.

Ein ausführlicher Bericht unter dem Titel „Nicht alle waren Mörder“, Katharina Overath geborene Meier aus Donrath versteckte Juden in den Kriegsjahren 1944/45 von Autor Gerd Streichardt ist bereits 2008 im Lohmarer Heimatblatt Heft 22 erschienen.

 

 


 

Offener Brief zum Gesamtkonzept für Villa Friedlinde/Saugässchen/Villa Therese als
Begegnungs- und Kulturzentrum

 

Der HGV möchte mit diesem offenen Brief an unsere Bürgermeisterin, Frau Claudia Wieja, nicht nur die Öffentlichkeit über den aktuellen Sachstand informieren, sondern auch die Lohmarer Bürger zur Mitarbeit gewinnen.

Der Heimatverein Lohmar e.V. ruft Interessierte dazu auf, sich bei der Gestaltung des Heimatortes (“Miteinander Heimat gestalten“) einzubringen; insbesondere auch junge Menschen mit frischen Ideen sind herzlich willkommen.

Helfen Sie mit, sowohl das historische Lohmar für die nachfolgenden Generationen zu bewahren als auch den besten Weg zu einem modernen und attraktiven Lohmar zu finden.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung oder Vorschläge per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder an unsere Postanschrift (HGV Lohmar, Bachstr. 12a, 53797 Lohmar).

Nur gemeinsam können wir Etwas bewegen!

 

hier können Sie den offenen Brief an Frau Bürgermeisterin Claudia Wieja downloaden

 


 

 Zwanzig alte Traktoren hintereinander auf Tour

ein toller Blickfang am 3.9.2022

 

Gemeinsam mit unseren Traktor-Freunden von Draach op de Aaß hatten wir eine sehr schöne Ausfahrt in den Feldern und Wäldern zwischen Seelscheid und Much. Diesmal wurden wir zielsicher überwiegend über Wirtschaftswege oder verkehrsarme Straßen durch die schöne Landschaft geführt. Natürlich gab es auch einen Tank-Stop mit entsprechendem Flüssigkeitsnachschub. Ohne Zwischenfälle und von keinem Autoverkehr behindert, konnten wir die Fahrt bei schönem Wetter genießen. Beim gemeinsamen Abendessen und Umtrunk waren wir uns schnell einig, die gemeinsamen Aktivitäten im nächsten Jahr fortzusetzen. Die Teilnehmer beider Traktorgruppen funken auf einer Wellenlänge; das passt gut zusammen. Entsprechend gut war auch die Stimmung in der Runde.

 Vielen Dank den Traktorfreunden von Draach op de Aaß für die Einladung und Gastfreundschaft. Danke, dass Ihr bei den Schäufele mit Brägele Wort gehalten habt. Der Tag ist nicht zu toppen – wir versuchen aber das schöne Event nächstes Jahr auf ähnlichem Niveau zu halten.

 

 

hier finden Sie weitere Bilder von der Tour