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Merten 2020

 

Merten No.7 (am ersten Septemberwochenende)

Schon zum siebten Mal steuern die Traktorfreunde des HGV Lohmar ihr Camp in Merten an. Die Traktoren fast alle über 60 Jahre alt, die Fahrer teils im gleichen Alter und zum anderen Teil deutlich jünger meistern die Strecke problemlos. In all den Jahren steht der Spaß an der Tour allen Teilnehmern stets deutlich ins Gesicht geschrieben. Das liegt an den Teilnehmern selbst, dem gemeinsamen Hobby, der schönen Strecke mit guter Fernsicht, dem tollen Platz auf dem ein großes Lagerfeuer entfacht werden kann, der guten Ausstattung mit Zelten und besonders der guten Versorgung. Dabei wird fast ausschließlich über offenem Feuer gegrillt und gekocht. Das Essen wird stets frisch zubereitet. Waren es in den ersten Jahren besonders die Fleischspieße mit Paprika und Zwiebeln, die an langen Haselnussruten über dem Lagerfeuer garten, so sind es inzwischen auch Burger oder Steaks von dem großen Feuerring auf der Feuertonne oder ein leckeres Gulasch aus der Feldküche. Frische Salate und vorab ein Gruß aus dem Küchenzelt gehören selbstverständlich dazu. Von Hand geschälte Kartoffeln und Zucchini werden mit der Reibe fein geschnitzelt und mit Zwiebeln, Eiern und Gewürzen abgeschmeckt. Eine Pfanne haben wir zwar dabei…die „Rievkoche“ werden aber auch auf dem Feuerring richtig gut. Mit Apfelmuss, Kräuterquark oder fein geschnitzelten Schwarzwälder Schinken – ein Genuss! Die Pfanne kommt dann aber beim Frühstück mit dem Rührei doch noch zum Einsatz. Selbst gemachte Marmelade- erstmals aber nicht zum letzten mal dabei.

Viele der dreizehn Teilnehmer am Camp sind auch siebenmal dabei, andere genießen ihr erstes, zweites oder drittes Camp. In diesem Jahr besonders, weil es drei statt bislang zwei Tage dauert. Das gibt uns die Zeit für eine zusätzliche Ausfahrt in den Westerwald und auch die Kinder auf dem Platz profitieren davon – die Traktoren rollen mehrfach mit den kleinen Beifahrern über den Platz.

Perfekt gekühlt – und dass über die gesamte Zeit und ohne Kühlschrank waren die Getränke,

Perfekt war das erstmals eingesetzte Spülmobil – die Handkarre erleichtert den Transport des Geschirrs zum Sanitärgebäude ungemein,

Perfekt mitgespielt hat das Wetter – wirklich geregnet hat es nicht und nach dem Frühnebel am Sonntag hat die Sonne bis mittags alle Zelte getrocknet.

Alle Teilnehmer am Camp, aber auch die zeitweise mit dem Fahrrad oder Mofa angereisten Gäste freuen sich schon jetzt auf das nächste Camp – dann ohne Corona? Wirklich gestört hat uns weder die Maske, noch der Mehraufwand für ausreichenden Abstand etc. Dagegen ist der aus dem Tunnel ratternde Zug vor allem in der Nacht immer noch gewöhnungsbedürftig!