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Merten 2019

Auch sieben Jahre nach dem ersten Start nach Merten ist das Wochenende immer noch ein Ereignis, dass von allen die dabei sind mit Spannung erwartet wird. Unterhaltung, Spaß, das Lager, die Fahrt durch eine herrliche Landschaft - diesmal mit sieben Traktoren und zeitweilig zu zehnt auf dem Platz bei bestem Wetter am letzten Maiwochenende - möchte kaum einer missen.

Unterwegs bei der Rast mussten wir die Traktoren am Winterscheider Berg in Höhe der Wendeliniuskapelle umsetzen – der Boden könnte den Acker zu sehr verdichten. Wir haben das gerne getan – auch wenn Schlepper mit Güllefässern um ein mehrfaches schwerer wiegen. Gut gestärkt – und die Raupe haben wir leben lassen (Danke Wolfgang, dass du sie nicht gegessen hast) erreichten wir Merten kurz vor 13 Uhr. Mit der für uns neuen Stellfläche haben wir uns schnell angefreundet und dann kam auch schon Dietmar mit dem Versorgungsanhänger. Zeitgleich wurden Zelte aufgebaut, die Feuertonne in Betrieb genommen und die Bruschetta frisch zubereitet. Kurz darauf kamen Daniel und Stefan zu Besuch und natürlich war damit der Nachmittagskaffee mit Teilchen gesichert. Jetzt war erst mal Zeit für Gespräche aber es musste natürlich auch erkundet und beobachtet werden, was denn sonst auf dem Platz los ist – Zeit zum Dösen im Stuhl war dabei auch. Nun wurde es aber Zeit – das Abendessen muss vorbereitet werden – also Spargel schälen, Pätties für die Burger formen und mit Feta verfeinern, den Chinakohl mit Möhren und den restlichen Tomaten und Soße anrichten, Rohkost für die Burger schneiden, der Feuerring ist gut geheizt und schon riecht es nach Burger und die Spiegeleier sind im Nu fertig. Jetzt noch die Weingläser und Teller parat – der erste Gang kann kommen. Als Zwischengang konnte dann noch der weiße und grüne Spargel genossen werden, gefolgt von gegrillter Ananas mit frischem Pfeffer – köstlich! Na ja- jetzt brauchten wir alle vor dem Hauptgang eine Pause. Am Lagerfeuer kein größeres Problem. Bei Einbruch der Dunkelheit und dann immer mal wieder kam es auf den Grill- das ein oder andere Rostbeef pikant mit Pfeffer gewürzt scharf angebraten und Medium gegrillt, auf Scheiben geschnitten – mit einer Prise Meersalz abgeschmeckt und dann Stück für Stück direkt serviert – Köstlich!

Danach war dann noch Zeit am Feuer und das am Nachmittag ausgefallene Wikingerschachspiel  fand dabei auf andere Art und Weise doch noch irgendwie statt. Zumindest wurde es Zeit, mit Holzklötzen zu spielen.

Nach einer viel zu kurzen Nacht waren gegen acht Uhr die Brötchen da, aus der Küche kam der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee und natürlich dem Rührei. Hier wurde dann auch endlich der Bacon wohlschmeckend untergebracht. Ganz langsam, um den Zelten die Zeit trocken zu werden zu geben, wurde dann alles verpackt und aufgeladen. Eindrucksvolle Bilder entstanden dabei - wie schwer es doch sein kann!

Auch wenn wir sehr aufmerksam beobachtet haben, dass bei Camperfamilien die Frauen beim Zeltaufbau die Nase weit vorne haben, die Kinder meist ohne ihre Familien den Tag gut in der Natur verbringen, oft nur die Männer spülen – wir fühlen uns in der Zweitagesmännerwelt sehr wohl – sind dann aber auch wieder froh, wenn wir zu Hause ankommen. Die Planungen für das nächste Jahr sind aber zumindest hinsichtlich der Versorgung bereits angelaufen.