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Köln 2018

Mit 9,5 Stunden Sonnenschein und Temperaturen um 26 Grad ein echter Sommertag (von über 100 in diesem Jahr), der Rheinpegel bei Bonn noch bei rd. einem Meter – Mittwochs nach der Tour steht fest: die Fähre nimmt wegen Niedrigwasser keine LKW und Traktoren mehr für die Überfahrt mit.

Kurz nach Sonnenaufgang haben wir uns am HGV Haus getroffen um unsere Tour nach Köln zu starten. Mit den noch lange Schatten werfenden Traktoren starten wir mit sechs unserer Oldtimer und einem Beifahrer zunächst nach Mondorf zur Fähre. Da diese trotz des Sommerwetters schon auf Winterfahrplan umgestellt hat haben wir ausreichend Zeit Martin mit seinem Eicher zu begrüßen und können dabei den hervorragenden Mohnstriezel von Beate in der jetzt wärmenden Sonne  genießen.

Nach einer kurzen Überfahrt geht es weiter nach Rodenkirchen. Hier erwarten uns Karin und Stephan vor Ihrem Haus und bewirten uns mit einem Kölschen Imbiss. Während der Rast trifft dann auch „Jert“ ein und so setzen wir unser Fahrt mit zwei weiteren Beifahrern fort. Die Kölner sind wie in den Jahren zuvor  sehr freundlich und grüßen winkend unsere Gruppe, keiner der Autofahrer hupt.

Jetzt geht es endlich über die Deutzer Brücke. Am Rheinufer entstehen die ersten Fotos. Der FAN Club kommt: Thomas, Mona, Florian, Alina, Anne und Emilia sind auf ihrem Sonntagsausflug wohl nicht ganz zufällig zu uns gestoßen. Jetzt ist nahezu jeder Traktor mit Fahrer und Beifahrer besetzt – es hat etwas von Hop on, Hop off. „Datt hann ich he noch nie erläff!“ tönt es vorm Lommi. Wir korrigieren gerne, dass dies eine schöne Tradition aber eigentlich schon Brauchtum von uns sei. In der Urbanstraße wurden dann wieder die besten aller Fotos geschossen.

Noch einmal Hin- und zurück über die Brücke, anschließend ins Poller Fischerhaus. Bis jetzt haben wir gut sechs Stunden und rd. 60 Km hinter uns, Zeit für eine längere Pause. „De Fooderkaat hätt für jeden wat parat, zu verzälle jitt et och jenoch“. So wird in Köln auch der Ausgang der Wahl in Bayern mit Spannung erwartet.

Zurück geht es quer durch Porz an Schloss Röttgen und dem Flughafen vorbei. Gefühlt hundert Menschen stehen an der Einfugschneise und haben neben dem Flieger der Ryanair  jetzt auch uns als Motiv mit auf dem Foto – natürlich datenschutzrechtlich vollkommen unbedenklich.

Zurück in Lohmar genießen wir bei Wolfgang im Garten die letzten Sonnenstrahlen bei einem kühlen Getränk. Auch für die vier Teilnehmer, die diesmal erstmals erlebten, wie Köln sich von einer anderen Ausfahrt unterscheidet steht fest: „Ich hätt nett jewuss watt ich bereue möhd, wenn ich nitt dabei jewäse wör.  Wer denkt jetzt sei Schluss: Jetzt kommen den ganzen Abend über die Wattsäppjrupp die Bilder und Filmchen vom Tag. Etwas neidisch melden sich teilweise auch die in der Gruppe zu Wort, die leider diesmal nicht dabei sein konnten.